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Die Boxabteilung des FC St. Pauli von 1910 e.V. - Harald-Stender-Platz 1 - 20359 Hamburg
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Unsere Boxerinnen und Boxer im Ring:
Kampfberichte



Jonas Christiansen muss seinen Kampf gegen Hamlet Manukian erkältungsbedingt leider in der 1. Runde aufgeben.


Volker Kaiser erkämpft einen einstimmigen Punktsieg gegen Bastian Lindau.


Jeremias Coi gewinnt einstimmig nach Punkten über Martin Golinski.


In seinem 2. Kampf des Tages erzielt Volker Kaiser ein TKO in der 2. Runde gegen Lukas Kroß.


Navid Shadanpour muss sich nach Punkten gegen einen starken Igor Obzhimkin geschlagen geben.


Der Sieg über Marc Lambertz sichert den Weg auf das Siegerpodest: Nach allen 3 gewonnenen Kämpfen ist Volker Kaiser Sieger im Mittelgewicht des B-Turniers.
07.07.2014
Erfolge bei der
Hochschulmeisterschaft:
Volker Kaiser wird
Turniersieger in Kiel
Auch dieses Jahr nahmen die Boxer des FC St. Pauli an der Hochschulmeisterschaft teil. Dieses Mal war der Weg jedoch kürzer: Statt Würzburg ging es nur nach Kiel. Die leicht erkältungsgeschwächte Mannschaft machte ein großes Turnier: Von 7 Kämpfen konnten 5 als Siege verbucht werden. Für Volker Kaiser bedeutete es nach 3 Siegen sogar den 1. Platz im B-Turnier der Meisterschaft.
Nach der Akkreditierung und Auslosung am Freitagabend herrschte bei den braun-weißen Boxern zunächst Ungewissheit: Jonas Christiansen war im A-Turnier in eine schwierige Gruppe gelost worden und hätte im Falle eines Sieges sogar noch schwieriger Gegner gehabt. Jeremias Coi fand sich entgegen unserer Meldung in der Turnierplanung eine Gewichtsklasse höher eingestuft (bis 91kg statt bis 81kg). Der Bitte nach Korrektur konnte mit Hinweis auf die fortgeschrittene Turnierplanung zunächst nicht entsprochen werden. Erst spät am Abend kam der erlösende Anruf, dass er nun doch eine Gewichtsklasse tiefer würde starten können. Navid Shadanpour erhielt in der Auslosung ein Freilos. Hier blieb aber lange Zeit unklar, wann er auf seinen Gegner treffen würde. Allein bei Volker Kaiser verlief die Auslosung planmäßig.

Beim offiziellen Wiegen fuhr die Mannschaft ihren ersten »Sieg« ein und bewies schon Disziplin und Motivation im Vorfeld der Meisterschaft. Alle Wettkämpfer brachten auf den Punkt ihr gemeldetes Gewicht, obwohl es für einige den Wechsel in eine tiefere Gewichtsklasse verlangt hatte.

Den Auftakt machte Jonas Christiansen. Er traf im Weltergewicht (bis 69kg) auf Hamlet Manukian aus Schleswig-Holstein. Es sollte ein vergleichsweise kurzer Kampf werden. Unter Einsatz aller Energie versuchte Jonas sich zu verteidigen, hatte aber an diesem Tag keine wirkliche Chance gegen seinen starken Gegner. Erkältungsbedingt gab er am Ende der ersten Runde vernünftigerweise den Kampf auf, zeigte aber bis dahin eine gute Leistung. Vor allem seine Beweglichkeit konnte gefallen, mit der er sich geschickt dem einen oder anderen Angriff entziehen konnte.

Den 2. Kampf der Mannschaft hatte Volker Kaiser (Mittelgewicht bis 75kg) dann zu bestreiten. Gegen seinen Gegner Bastian Lindau errang er einen blitzsauberen und einstimmigen Punktsieg. Geschickt hielt er die lange Distanz und setzte seine Schlaghand klug ein. Dabei verwaltete er seine Kräfte, wohlwissend, dass im Falle eines Sieges noch ein zweiter Kampf am selben Tage auf dem Programm stehen würde.

In der 3. Begegnung des Teams traf Jeremias Coi im Halbschwergewicht (bis 81kg) auf Martin Golinski. Jeremias zeigte sich hellwach und fokussiert und wusste Führ- und Schlaghand gleich gut einzusetzen. Über alle drei Runden hinweg hielt er das Tempo aufrecht und das Heft des Handelns in der Hand. Vor allem die Schlaghand hämmerte mit unverminderter Kraft bis zum Ende, als wolle sie gar eine vorzeitige Entscheidung erzwingen. Das Urteil des Kampfgerichts bestätigte den optischen Eindruck: Mit 3:0 Richterstimmen ging der Sieg an Jeremias, der sich damit in die nächste Turnierrunde kämpfen konnte.

Den letzten Kampf der braun-weißen Boxer an diesem Tag fiel wieder Volker zu. Die verstrichene Zeit hatte er zur Regeneration nutzen können, so dass er in seinem Kampf gegen Lukas Kroß wieder mit aufgefülltem Tank im Ring stand. Seinem an Größe und Reichweite überlegenen Gegner nahm er die Vorteile ab, indem er ihm geschickt die kürzeren Distanzen aufzwang und dabei die Deckungslücken des Kontrahenten für deutliche Kopftreffer nutzte. Im 2. Durchgang sollte der Kampf dann sein Ende finden. Nach mehreren deutlichen Kopftreffern musste Volkers Gegner angezählt und schließlich aus dem Gefecht genommen werden.

Die Bilanz der ersten Tages war mit 3 Siegen aus 4 Kämpfen also mehr als erfreulich.

Der 2. Turniertag startete für die Kiezkämpfer mit dem Einsatz von Navid Shadanpour im Weltergewicht (bis 69kg), dessen Kampf zugleich auch sein Ringdebut war. Navid bewies ein großes Kämpferherz und große Kondition. Beides war auch erforderlich, denn sein Gegner Igor Obzhimkin erwies sich als eine harter Fighter, der ein hohes Tempo ging und dabei auch Schlagkraft mitbrachte. Unterm Strich und über alle 3 Runden hinweg war es aber dann sein Gegner, der die entscheidenden Hände mehr ans Ziel brachte. Für die Leistung darf man Navid dennoch gratulieren, der diesen Kampf sogar mit einem Plus an Motivation verließ.

Im 2. Kampf des Finaltages wurde Jeremias nach dem Sieg des Vortages erneut in den Ring gerufen. Was nun folgte, gehört zum Ablauf solcher Turniere und war ihm schon vom Vorjahr bekannt: Verletzungsbedingt fiel sein Gegner aus, so dass ihm der Sieg durch Walk-Over zugesprochen wurde. Dafür muss der Kämpfer aber komplett kampfbereit im Ring erscheinen.

Der letzte Kampf des Teams fiel wieder Volker Kaiser zu. Sein Gegner im Finalkampf war Marc Lambertz, der sich in seinen Kämpfen zuvor durch seinen beherzten und robusten Kampfstil ins Finale geboxt hatte. Volker gelang es, den athletischen Gegner mit schnellen Händen, guter Beweglichkeit und aus der langen Distanz zu kontrollieren. Der Respekt des Gegners war sichtbar und sollte alle 3 Runden gleich groß bleiben, weil es Volker immer wieder gelang, die Aktionen des Gegners zu neutralisieren. Das Ergebnis war folgerichtig auch hier ein einstimmiger Punktsieg für Volker, der damit den Turniersieg in seiner Leistungs- und Gewichtsklasse erkämpfte und verdient auf dem Siegerpodest stand.

Die Mannschaft des FCSP zeigte damit eine tolle Einzel-, Turnier- und Mannschaftsleistung: Von 7 Kämpfen konnten die Boxer trotz Erkältungswelle 5 für sich entscheiden. (RE)


Volker Kaiser gewinnt nach Punkten gegen Jens Krauth vom BC Lübeck.


Jonas Christiansen unterliegt nach Punkten gegen Ahmadulla Noori vom gastgebenden TH Eilbeck.
24.05.2014
Ein Sieg und
eine Niederlage
beim TH Eilbeck
Bei der Veranstaltung des TH Eilbeck kamen die Boxer des FC St. Pauli dieses Mal gut zum Zuge: Volker Kaiser und Jonas Christiansen waren gemeldet. Nachdem anfangs nur Volker besetzt war, ergab sich für Jonas spontan dann erfreulicherweise doch noch ein Kampf.
Den Auftakt machte Volker, der direkt nach der Pause den Beginn der zweiten Häfte der Veranstaltung einläutete. Sein Gegner Jens Krauth vom BC Lübeck stieg zu seinem ersten Olympischen Boxkampf in den Ring, brachte aber die Erfahrung von Thaiboxkämpfen mit, die er alle für sich hatte entscheiden können.

In der ersten Runde beherrschte Volker seinen Gegner mit druckvoller Aktivität sehr eindeutig. Doch der Krafteinsatz zu Beginn war enorm, so dass er das hohe Anfangstempo in den folgenden zwei Durchgängen etwas drosseln musste. Doch auch im zweiten und dritten Durchgang lagen die sauberen, klareren Treffer unter dem Strich bei Volker, der vor allem zum Kopf immer wieder gut durchkam. Dabei blieb er aber im Angriffsabschluss oft etwas zu lange und zu nahe am Gegner, so dass sein Kontrahent hier Gelegenheiten zu Körpertreffern erhielt. Nach dem Schlussgong konnte es aber keine Zweifel geben, wer hier insgesamt die Nase vorn hatte. So sahen es dann auch die Punktrichter, die den Sieg verdient an Volker gaben, der sich über den 5. Sieg in seinem 5. Kampf freuen kann.

Nach Volkers Kampf hieß es wieder warten, bis Jonas zum vorletzten Kampf des Abends in den Ring gerufen wurde. Sein Gegner war Ahmadulla Noori vom gastgebenden TH Eilbeck.

Eine schwierige Aufgabe wartete auf Jonas, da der Eilbeker Kämpfer mit 19 Kämpfen im Hinblick auf die Kampferfahrung mit 11 Gefechten mehr deutlich im Vorteil war. In den ersten beiden Runden boxte Jonas insgesamt zu verhalten, um seinen Gegner in Schwierigkeiten bringen zu könen. Auch die Schlaghand fand zu selten präzise genug ins Ziel, um hier klare Akzente setzen zu können. In der Folge werden diese beiden Durchgänge an den Gegner gegangen sein. Doch in der letzten Runde legte Jonas an Tempo und Schlagfrequenz plötzlich zu und kam hier folgerichtig nun auch zu mehr Treffern. Den ganzen Kampf konnte das jedoch leider nicht mehr wenden, so dass die Punktniederlage nach den neun Kampfminuten keine wirkliche Überraschung war. Ein Gewinn war der Kampf aber immerhin an Erfahrung. (RE)

Jonas Christiansen vs. Bogdan Jakuschenko
Jonas Christiansen siegt in Finkenwerder über Bogdan Jakuschenko
03.05.2014
Jonas Christiansen
siegt in Finkenwerder
über Bogdan Jakuschenko
Bei der Boxveranstaltung des TUS Finkenwerder traf Jonas Christiansen in seinem achten Kampf auf Bogdan Jakuschenko aus Eckernförde. Das Gefecht verließ Jonas als Sieger. Seiner Kampfbilanz konnte Jonas damit den fünften Erfolg zufügen.
Mit einer starken ersten Runde verschaffte sich Jonas gleich im ersten Durchgang Vorteile. Klare Treffer konnten keine Zweifel aufkommen lassen, an wen die Punktrichter diese erste Runde gegeben haben werden.

Das blieb auch der gegnerischen Ecke wohl nicht verborgen, die den Eckernförder Boxer nach der Pause in dessem 13. Kampf mit höherer Aktivität und verbesserter Schlaghand in die zweite Runde schickten. In der Tat machte der Kämpfer des BC Eckernförde jetzt etwas an Boden gut und fand nun besser in den Kampf.

Doch auch Jonas hatte genug Reserven, um nachlegen zu können. In der dritten Runde setzte er nun wieder die entscheidenden Akzente und zeigte auch mehr Aktivität als sein Gegner. Als der Schlussgong die Auseinandersetzung beendete, ging der Sieg verdient an Jonas. (RE)

Jonas Christiansen versus Bartosz Kramek auf der Veddel
Jonas Christiansen dominierte den Kampf, bekam den Sieg aber nicht zugesprochen
29.03.2014
Jonas Christiansen
verliert unverdient
mit guter Leistung
Auf der Boxveranstaltung von Box-Out in der Stadtteilschule Veddel am Slomanstieg traf Jonas Christiansen im vorletzten Kampf des Abends auf Bartosz Kramek vom BSV 19. Das beherzt geführte Gefecht verlief gut für unseren Kiezkämpfer. Umso überraschender das Urteil nach dem Ende der 3. Runde: Der Sieg ging an den Gegner aus der roten Ecke.
Die erste Runde sah einen ziemlich ausgeglichenen Kampfverlauf. Keiner der beiden Kämpfer konnte sich in diesem einleitenden Durchgang wirklich deutlich absetzen. So war klar, dass die beiden kommenden Runden die Entscheidung bringen mussten. Hier war es allerdings nun Jonas, der in den verbleibenden zwei Durchgängen im Geschehen die entscheidenden Akzente setzen konnte und auch nicht nur mehr, sondern auch die klareren Treffer setzen konnte – und das sogar mit steigender Intensität bis zum Ende der dritten Runde. Mit hoher Bewegungsbereitschaft konnte Jonas dabei immer wieder zu den Seiten entweichen, so dass sein Gegner hier Schwierigkeiten hatte, unseren Kämpfer zu stellen.

Nicht nur in unserer Ecke gab es nach dem Schlussgong keine Zweifel, dass der Sieg an uns gehen würde: Auch Bartosz Kramek zeigte sich überrascht, dass der Sieg ihm zugesprochen wurde. Wie auch immer nun das offizielle Urteil lautete: Beide Sportler und Trainer waren sich einig, dass es eine faire, ansehnliche und engagiert geführte Auseinandersetzung gewesen war. Man darf auch annehmen, dass sich beide Kontrohanten auch nicht zum letzten Mal begegnet sein werden. (RE)


Leider konnte Jonas Christiansen in Osdorf nur einen Einlagekampf machen.


Dominique Evers in Boizenburg: Leider auch nur ein Sparringskampf.


Sportboxkampf in Alsterdorf: Ralf Buskamp beendet den Kampf vorzeitig und erhält Auszeichnung als härtester Kämpfer.
November / Dezember 2013
Zwei öffentliche
Sparringskämpfe und ein
Sportboxkampf beschließen
das sportliche Jahr
des BCB im FC St. Pauli
Für das Jahresende hatten sich die Boxerinnen und Boxer des FCSP eigentlich mehr Einsätze erhofft. Am Ende konnten aber lediglich drei Sportler noch einmal durch die Ringseile steigen. Bei den Veranstaltungen in Brunsbüttel und Billstedt gingen wir leider leer aus, weil es keine passenden Gegner gab.
Bei der Veranstaltung des SV Lurup am 2. November im Osdorfer Einkaufscenter konnte Jonas Christiansen leider nur zu einem Einlagekampf in den Ring gehen. Es war bereits der zweite Versuch gewesen, ganz regulär gegen Ajmal Hakimi von der Nordschmiede anzutreten. Dieses Mal war der Kampfpass des Gegners jedoch nicht in Ordnung, so dass leider nur ein Sparringskampf durchgeführt werden konnte. Natürlich fehlt es in diesem Rahmen dann doch schnell mal an den letzten Prozenten des Einsatzes, der im Wettkampf sicherlich abrufbar gewesen wäre. So entwickelte sich der Kampf im Flachring vor allem auch auf Jonas Seite nur einigermaßen verhalten. Erst im dritten Durchgang legte das Gefecht, bei dem von Beginn an klar gewesen war, dass hier außer Erfahrung nichts zu gewinnen war, auf beiden Seiten an Tempo zu.

Am 16. November ging es nach Boizenburg in Mecklenburg-Vorpommern. Hier traf unsere Boxerin Dominique Evers vor großem Publikum auf Rowina Stüwe von Allround Rostock. Leider konnte auch dieser Kampf nur als Sparring gemacht werden und blieb demnach am Ende ohne Wertung. Dominique hatte bei dieser Veranstaltung mit der Rostockerin erneut eine kampfstarke und in diesem Fall auch etwas ringerfahrenere Gegnerin vor den Fäusten. Mit beherztem Einsatz nahm unsere Kämpferin ihre Aufgabe an und boxte über weite Teile des Kampfes immer wieder mit, hatte allerdings auch den einen oder anderen Treffer zu verdauen. Unmittelbar vor dem Ende der dritten Runde wurde Dominique leider angezählt. Die anschließende Rundenpause reichte nicht ganz zur Erholung aus, so dass sie im letzten Durchgang erneut unter Druck geriet und der Kampfrichter die Begegnung schließlich abbrach.

Am 1. Advent, der dieses Jahr auf den 1. Dezember fiel, hatte der BC Epeios wieder zum Sportboxen in die Halle des Hamburger Amateurboxverandes (HABV) eingeladen. Mit dabei war einmal mehr unser zweiter Abteilungsleiter Ralf Buskamp, der unter den Augen des Vizepräsidenten des Deutschen Boxsportverbandes Jürgen Wiedemann sein boxerisches Können zu beweisen hatte. Ralf führte diesen Beweis in seinem dritten Kampf sehr überzeugend, indem er Distanzgefühl und einen genau geführten Schlaghandeinsatz effektiv zu verbinden wusste und damit das Geschehen beherrschte. Sein Kontrahent Tobias Schlegelmilch (BC Epeios) musste gleich zu Beginn der zweiten Runde nach einer präzisen Schlaghandgeraden zum Kopf angezählt werden. 20 Sekunden darauf war der Kampf dann auch schon beendet, weil ein weitere Treffer bedauerlicherweise zu einem Cut unter dem linken Auge des Gegners geführt hatte. Als Sieger verließen berechtigterweise beide Sportler den Boxring, da im Sportboxen der sportliche Vergleich – und nicht Sieg oder Niederlage – im Mittelpunkt steht. Als härtester Kämpfer des Abends erhielt unser Vizevorsitzender aber noch einen Pokal als Anerkennung. (RE)

Dominique Evers in Wedel
Schlaghand im Ziel, aber für einen Sieg sollte es an diesem Abend nicht reichen.
19.10.2013
Dominique Evers
verliert ihren Kampf
gegen Jenny Hampel
Der Abend in Wedel war für die braun-weißen Boxer leider nicht erfolgreich. Für Jonas Christiansen sollte es gar nicht erst zu einem Kampf kommen, weil sein Gegner abgesagt zu haben schien. Für Dominique Evers reichte es bei unseren Sportsfreunden in Wedel gegen eine starke Gegnerin aus Hittfeld dieses Mal leider nicht zu einem Sieg.
In einem vierründigen Kampf musste sich Dominique mit einer kompakt agierenden Gegnerin auseinandersetzen, die mit hoher Schlagkraft und einer guten Portion Ausdauer leider zu oft den Weg durch die Deckung fand – oder ihn erzwang. An diesem Abend musste sich Dominique ihrer Gegnerin aus Hittfeld geschlagen geben, die hier in einem auf beiden Seiten engagiert, schnell und technisch sauber geführten Gefecht verdient den Sieg nach Niedersachsen holte.

Die zweite Begegnung mit braun-weißer Beteiligung hätte Jonas gehabt. Sein Gegner war wegen irgendwelcher Missverständnisse im Vorfeld von der Meldeliste gestrichen worden, so dass man von einer Absage ausging und man bei den Kampfansetzungen entsprechend anders plante. Der ausgefallene Kampf soll nun am 2. November in Lurup nachgeholt werden. Darauf einigte man sich mit der Nordschmiede und dem Ausrichter SV Lurup. (RE)

Ralf Buskamp überzeugt beim Sportboxen
Zwei Sportler, die sich nach hohem sportlichen Einsatz verdient als Sieger fühlen dürfen.
28.09.2013
Ralf Buskamp überzeugt
auch dieses Mal
beim Sportboxen
Die Verbandshalle des HABV war am letzten Samstag einmal mehr Austragungsort einer Sportboxveranstaltung. Ralf Buskamp vertrat zum zweiten Mal in diesem boxsportlichen Rahmen die braun-weißen Farben. Eine Aufgabe, die er auch dieses Mal mit ebensoviel Engagement wie Übersicht gut löste.
Die Planungen des Veranstalters führten unseren zweiten Abteilungsleiter an diesem Abend mit Axel Nieter vom BC Epeios zusammen. Trotz eines Gewichtsunterschiedes von etwa 15 Kilogramm entwickelte sich ein schöner Kampf, der deutlich machte, worum es beim Sportboxen geht: Um den Vergleich, der die Erfahrung in den Vordergrund stellt statt dass die Sportler mit Gewalt den Sieg suchen.

Aber auch wer nicht den Kampf, sondern vielmehr die Erfahrung gewinnen will, muss trotz einer stets leicht angezogenen Handbremse ganzen Einsatz zeigen. Das beherzigten beide gut vorbereiteten Boxer und schonten sich über alle drei Runden hinweg zu keiner Zeit. Nach Ende der dritten Runde gab es – wie immer im Sportboxen – zwei stolze Sieger, die auf eine gelungenen Kampf zurückblicken konnten und die drei Runden sicherlich in guter Erinnerung behalten werden. (RE)


Dominique Evers siegt bei SV Polizei
Klasse Leistung von Dominique Evers beim Boxabend in der Haubachstraße.
21.09.2013
Eine Niederlage
und ein Erfolg bei Boxabend
der SV Polizei
Im Rahmen der »Henry-Reimers-Gedächtnisveranstaltung« lud die SV Polizei am Samstag, den 21. September zum Boxabend ein. Austragungsort war die ehrwürdige Boxhalle in der Altonaer Haubachstraße.
Eigentlich waren die Kiezkämpfer des BCB mit 3 Kämpfern eingeplant gewesen, aber der Herbst meldete sich mit der ersten Erkältungswelle, die leider zum Ausfall von Jonas Christiansen führte. Immerhin blieben aber unsere anderen beiden Sportler im Rennen.

Der erste Einsatz unter braun-weißer Beteiligung fiel Jeremias Coi zu. Er traf im sechsten Kampf des Abends auf Marwin Geres vom BSV 19. Jeremias erwischte für seine Ringpremiere lieder einen gebrauchten Tag und fand weder in den Kampf noch ein Rezept gegen die Reichweiten- und Gewichtsvorteile seines Kontrahenten, der mit viel Druck und harten Schlägen die Lange Distanz verteidigte. Gegen Ende der ersten Runde fand ein genau platzierter Schlag seines Gegners den Weg zur Kinnspitze und beendete das Gefecht vorzeitig mit einem Niederschlag. Shit happens.

Im zwölften Kampf der Veranstaltung trat Dominique Evers schließlich durch die Ringseile. Ihr gegenüber stand Leena Janssen vom BC Epeios. Kaum dass der Kampf freigegeben worden war, legte die Boxerin des BC Epeios den Vorwärtsgang ein. Dominique ließ sich hiervon aber nicht beeindrucken. Mit Beweglichkeit konnte sie den Schlägen gut ausweichen, vermied klug die Ringseile und konnte ihrerseits aus sicherer Position gute und variable Angriffe setzen. Die Schlaghand fand dabei regelmäßig den Weg zum Kopf der Gegnerin, die aber große Nehmerqualitäten bewies und nicht aufsteckte. So ging es tatsächlich dann doch über alle drei Runden. Als nach dem Schlussgong das Ergebnis verkündet wurde, war es keine Überraschung, dass die Punktrichter in dem sauber geführten Kampf Dominique eindeutig vorn hatten. (RE)


Dominique Evers vom FC St. Pauli bei den Hochschulmeisterschaften in Würzburg 2013
Dominique Evers (re.) holt in ihrem ersten Kampf zugleich den ersten Sieg für das Team.

Jonas Christiansen vom FC St. Pauli bei den Hochschulmeisterschaften in Wuürzburg 2013
Zweiter Sieg für Braun-Weiß: Jonas Christiansen (li.) gewinnt nach Punkten.

Gabriel Riehl vom FC St. Pauli bei den Hochschulmeiterschaften  in Würzburg 2013
Gabriel Riehl (re.) kämpfte mit Herz, konnte aber leider keinen Sieg verbuchen.

Walk-Over
Vergebliches Warten auf den Gegner, die Ecken blieben leer: Maximilian Friese und Jeremias Coi gewinnen die nächsten Kämpfe durch Walk-Over. Ärgerlich.

Maximilian Friese vom FC St. Pauli bei den Hochschulmeisterschaften in Würzburg 2013
Maximilian Friese (li.) musste sich einem starken Gegner aus Bayern geschlagen geben.

Volker Kaiser vom FC St. Pauli bei den Hochschulmeisterschaften in Würzburg 2013
Ein klarer Punktsieg von Volker Kaiser (li.) rundet das gute Ergebnis in Würzburg ab.

Die Mannschaft des FC St. Pauli bei den Hochschulmeisterschaften in Würzburg 2013
Übrigens: Wir können auch Mannschaftsfotos. Unsere Kämpfer in Würzburg: Tolle Stimmung, toller Einsatz, tolles Ergebnis.
24. - 26.05.2013
Erfolge in Würzburg:
Kiezkämpfer vertreten
Hamburger Interessen bei
Hochschulmeisterschaft
Der Plan, an der diesjährigen Hochschulmeisterschaft teilzunehmen, hatte sich zwar bei uns im Verein gebildet und konkretisiert, aber es hätten sich spätestens nach einem Aufruf durch den Hamburger Verband auch andere Sportler anschließen können. Die Meldungen anderer Vereine blieben aber aus und so machte sich am Ende doch eine rein braun-weiße Mannschaft auf den Weg nach Würzburg, um im Süden der Republik Hamburg zu vertreten.
Fünf Boxer und eine Boxerin saßen im Bus: Dominique Evers, Jeremias Coi, Gabriel Riehl, Maximilian Friese, Volker Kaiser und Jonas Christiansen. Alle waren im B-Turnier des Wettbewerbs gemeldet, so dass es hier mehr um Turniererfahrung gehen sollte als um Titel. Das Trainerteam bildeten Ralf Elfering und Heiko Kaiser vom Harburger SC, der hier netterweise seine Unterstützung angeboten hatte. Nach staubedingter etwas zäher Anreise traf die Mannschaft am frühen Abend in Würzburg ein, wo mit der Waage gleich der erste Kampf auszufechten war. Da alle das geforderte Gewicht brachten, war der erste Sieg bereits ohne Schweiß gewonnen. Das Nudelbuffet des Veranstalters durfte also ohne schlechtes Gewissen genutzt werden.

Bei der abendichen Auslosung im Hörsaal zeigte sich bayerische Disziplin und Organisationsfähigkeit: Mit atemberaubender Schnelligkeit und raffinierten Excel-Tabellen wurde das Turnier durchorganisiert. Raum für Debatten gab es nicht – was der Sache aber nur gut tat. Die Größe des Teilnehmerfeldes zwang zur Durchführung in zwei Ringen. Neben dem Hochring kam noch ein reichlich improvisierter Flachring zum Einsatz, der jedoch nicht ganz zufriedenstellen konnte und Sportlern wie Kampfrichtern einiges an Kompromissbereitschaft abverlangte.

Der erste Turniertag begann nach früher ärztlicher Untersuchung um 10 Uhr. Für uns griff Dominique Evers (Halbweltergewicht bis 64 kg) als erste in das Wettkampfgeschehen ein. In ihrem ersten Kampf bewies sie Nerven und Übersicht. Ihre kompaktere Gegnerin aus Dresden marschierte gut los, aber es war Dominique, die mehr auf den Beinen unterwegs war und aus diesem Bewegungsvorteil mit hoher Aktivität vor allem durch Geraden zum Ziel fand. Ein Anzählen in der zweiten Runde irritierte sie nicht. Im Gegenteil: Sie vergalt Gleiches mit Gleichem und ließ den Ringrichter im letzten Durchgang ihre Gegnerin anzählen. Nach drei Runden war die Sache durch Punkte entschieden und Dominique hatte für das Hamburger Team einen guten Einstieg ins Turnier erkämpft und ihre eigene Kampfbilanz mit einem Sieg eröffnen können.

Als zweiter wurde Jonas Christiansen (Mittelgewicht bis 75 kg) in den Ring gerufen. Die Größen- und Reichweitenvorteile seines Kontrahenten aus Dortmund störten Jonas nicht. Nach etwas verhaltenem Start beherrschte er die Ringmitte meist sicher und attackierte seinen Gegner mit vielen Haken in der Halbdistanz. Angriffen seines Gegenübers konnte er geschickt über die Führhandseite entweichen und damit fast immer den Druck rausnehmen. Das Bild blieb über alle Durchgänge hinweg ähnlich, so dass am Ende Jonas den zweiten Sieg des Tages für das Team erkämpfen konnte. Leider stellte sich später heraus, dass Jonas sich leicht an der Hand verletzt hatte, so dass ein Start am Folgetag abgesagt werden musste.

Als dritter Kämpfer des Teams hatte Gabriel Riehl seinen Einsatz (Mittelgewicht bis 75 kg). Auch für ihn war es die Ringpremiere. Nach gutem Start boxte sich Gegner aus Köln brachial in den Kampf zurück. In einem kurzen, offenen Schlagabtausch hatte sein Kontrahent zwei, drei Hände mehr im Ziel, so dass der Ringrichter hier zu Recht anzählte. Im weiteren Verlauf der Runde hatte Gabriel grad einen verrutschten Kopfschutz angezeigt, als sein Gegner angriff. Die jetzt noch unglücklich hinzunehmenden Schläge veranlassten den Ringrichter zum abermaligen Anzählen. Gabriel fand aber wieder in den Kampf. Ein guter Führhandtreffer in der zweiten Runde sollte den Kampf jedoch nach drittem Azählen durch RSC entscheiden. Alles unglücklich gelaufen, zumal Gabriel immer wieder gut in die Lange Distanz zurückfand. Aber es wäre wirklich fraglich gewesen, ob unser Boxer nach dieser unglücklichen ersten Runde wieder langfristig seine Linie hätte finden können. Die Hoffnung hatte aber noch bestanden.

Den nächsten und letzten Einsatz unserer Mannschaft für diesen Tag fiel Maximilian Friese (Weltergewicht bis 69 kg) zu. Hier gab es nicht viel zu tun. Der Gegner aus Brühl erschien nicht zum Kampf, während wir startbereit im Ring warteten. Das hatte sich im Laufe des Tages jedoch schon angedeutet, da dieser Kampf erst morgens aus organisatorischen Gründen nachträglich in die Kampfplanung aufgenommen wurde. Nach mehrmaligem Aufruf entschied der Ringrichter auf Sieg durch »Walk Over« (Nichtantreten). Auch das eine Besonderheit großer Turniere, wo es nicht immer leicht ist, die Entwicklung der Dinge in zwei Ringen zu verfolgen. Wer hier den Überblick verliert, verpasst schnell einen Einsatz. Erst recht, wenn mehrere Kämpfe nicht über die volle Zeit gehen und den Terminplan verschieben.

Am Ende des Tages durften wir bei vier Kämpfen drei Siege bilanzieren – wobei Entscheidungen durch Walk-Over natürlich im Grunde ein Ärgernis sind und alle wenig zufriedenstellen können. – Bedingt durch Jonas verletzte Hand standen am zweiten Turniertag nun also nur noch drei Begegnungen auf unserem Programm: Jeremias Coi, Maximilian Friese und Volker Kaiser. Den Abend des ersten Wettkampftages verbrachten wir schließlich in der Würzburger Innenstadt, wo wir uns nicht nur in der (vermeintlich) ältesten Pizzeria Deutschlands stärkten und einen Supermarkt ausraubten, sondern natürlich auch noch das Championsleague-Finale sahen, teilweise aber auch verschliefen.

Den Auftakt des zweiten Turniertages machte Jeremias Coi (Schwergewicht bis 91 kg). Perfekt aufgewärmt und kampfbereit erwartete Jere seinen Gegner und zugleich seinen ersten Kampf. Doch auch hier blieb die gegnerische Ecke leer, in der eigentlich ein Kölner hätte erscheinen sollen. Zum zweiten Mal sollten wir an diesem Wettkampfwochenende eine Begegnung ganz ohne einen einzigen ausgeführten Schlag gewinnen. Für Jeremias bedeutete dies 500 Kilometer vergebliche Anreise und einen Sieg mit wenig Wert. Nun ja. Er ließ sich die gute Laune dennoch nicht verderben.

Es dauerte nicht lange, und nun wurde Maximilian Friese in den Ring gerufen. Er hatte mit seinem Gegner aus Bayern einen starken Kontrahenten erwischt, der sichtlich so einiges an Erfahrung mit in den Ring brachte. Vor allem seine Führhandhaken fanden ihren Weg immer wieder ans Ziel. Auch wenn die Haken gut und sicherlich relevante Treffer waren: Das zweimalige Anzählen in der ersten Runde erschien nicht ganz nachvollziehbar. Solchermaßen vorbelastet war es für Maxi schwer, wieder in den Kampf zurückfinden zu können: Jedes weitere Anzählen würde angesichts der in Würzburg verfolgten Linie den Abbruch bedeuten können. So kam es denn auch: In der zweiten Runde war es nun allerdings die Schlaghand des Gegners, die hier zum Ziel fand und den Kampf beendete. Unterm Strich kann man sagen, dass beide Boxer einen harten und interessanten Kampf geboten hatten – leider aber ohne siegreiches Ende für uns.

Der letzte Einsatz war an Volker Kaiser (Mittelgewicht bis 75 kg). Ihm gegenüber stand ebenfalls ein bayerischer Boxer, der in Rechtsauslage boxte. Mit der ungewohnten Auslage kam Volker gut klar und wählte den richtigen Weg. Mit schnellen sauberen Händen beschäftigte er seinen Gegner, dessen Schläge schon in der ersten Runde wiederholt als Innenhände ermahnt werden mussten. Ab der zweiten Runde gelang es Volker noch besser, die Lange Distanz für sich zu nutzen. Zudem wurde sein Kontrahent nun noch wegen der fortgsetzten Innenhände verwarnt. Mit guter Deckung konnte Volker das Meiste von dem, was der Gegner abfeuerte, abfangen. Nach dem Schlussgong war klar, dass Volker mit diesem letzten Kampf des Teams dem Mannschaftsergebnis noch einen weiteren Sieg hinzufügen konnte.

Wenn auch in zwei der sieben Begegnungen die kämpferische Entscheidung ausblieb und der Sieg leider nur durch Walk-Over ausgesprochen werden konnte: Die Mannschaft fuhr alles in allem mit fünf Siegen aus 7 Kämpfen zufrieden nach Hamburg zurück. Ein klasse Wochenende mit ebenso viel Spaß wie auch ernsthaftem Boxen. Entsprechend kurzweilig waren auf dem Rückweg die verregneten Stunden auf der Autobahn. (RE)


Jonas Christiansen vom FC St. Pauli gewinnt beide Kämpfe in Marne
Doppelerfolg in Marne: Jonas Christiansen verlässt den Ring zwei Mal mit der goldenen Medaille.
04. - 05.05.2013
Zweifacher Sieg in Marne:
Jonas Christiansen gewinnt
seine beiden Kämpfe
Der Marner TV hat in diesem Jahr zum zweiten Mal den Marner Boxcup ausgerichtet. Der Boxcup ist ein zweitägiges Boxturnier für alle Alters- und Erfahrungsklassen. Gekämpft wird in zwei Boxringen. Für Jonas Christiansen, der Teil eines kleinen Hamburger Teams war, sollte sich die Fahrt ins Dithmarscher Land unweit der Nordsee lohnen: Nach dem Sieg am ersten Tag gewann er am folgenden Tag schließlich noch den zweiten Kampf des Turniers.
Durch die Nähe zur dänischen Grenze und wegen der guten Kontakte der Ausrichter zur dortigen Boxwelt waren am Marner Boxcup auch dieses Mal wieder viele dänische Boxclubs beteiligt. So ergab sich für unseren Kämpfer die Möglichkeit zu einem kleinen internationalen Vergleich: Beide seine Gegner stammten aus dänischen Boxvereinen.

Nach frühem Aufstehen (die ärztliche Untersuchungen fanden an jedem Tag um 7 Uhr morgens statt) hieß es nach dem Frühstück zunächst einmal Warten bis zum Einsatz. Am späten Vormittag traf Jonas dann im 16. Kampf des Tages auf seinen Gegner Peter Rasmussen vom »Boxklub Jørgen«. Die ihm zugewiesene Aufgabe löste Jonas geschickt. Er hielt sich klug von den Seilen fern und brachte sich durch gute Raumnutzung für eigene Angriffe in in eine gute Position. Nach dem Schlussgong ging der Sieg verdient an Jonas.

Durch den Sieg am Samstag kam es am Sonntag zum zweiten Einsatz. Die Wartezeit war dieses Mal nicht so lang: Bereits um 10 Uhr war wieder volle Konzentration gefragt, als Jonas zu seinem nächsten Kampf in den Ring gerufen wurde. Ihm gegenüber stand Bzoyra Arkadiusz vom »Boxclub Grindsted«. Seine gewissen Größenvorteile konnte der Däne nicht nutzen. Er vermochte unseren Boxer nicht zu stellen. Im Gegenteil: Es war Jonas, der den Grindsteder Kämpfer oft mit massiv vorgetragenen Angriffen in Bedrängnis brachte und dabei Zählbares in der Punktmaschine sammelte. Das deutliche Punktsieg unseres Kiezkämpfers entsprach dem Kampfverlauf.

Mit den beiden Siegen konnte Jonas zum guten Gesamtergebnis des kleinen Hamburger Teams beitragen. Die vier Kämpfer des SV Lurup (Leon Rahmini, Ilya Kowaltschuk), des Wedeler TSV (Hamad Karimi) und des FC St. Pauli (Jonas Christiansen) konnten in 6 Kämpfen 4 Mal den Sieg erboxen. Aber auch in den beiden Niederlagen wurde noch gutes Boxen gezeigt. Die Stimmung auf der Rückfahrt entsprach da nur dem sonnigen Wetter des Wochenendes. (RE)


Jonas Christiansen siegt in Wedel
Jonas Christiansen darf sich über seinen verdienten Sieg freuen.

Volker Kaiser siegt in Wedel
Volker Kaiser holt nach hartem Kampf den zweiten Sieg.
20.04.2013
Doppelpack:
Jonas Christiansen und
Volker Kaiser siegen
in Wedel
Nicht nur der Sonnengott zeigte sich am Wochenende gnädig, sondern auch der oft unberechenbare Gott der Kampfplanungen. Trotz vieler Absagen in letzter Minute waren die Kampfansetzungen unserer beiden Kämpfer nicht betroffen, so dass es bei der Veranstaltung unserer Sportfreunde in Wedel bei den geplanten Begegnungen mit den Sportlern aus Salzgitter bleiben sollte.
Als erster unserer beiden Kämpfer wurde Jonas in den Ring gerufen. Für ihn war es der erste Start im Mittelgewicht (bis 75kg). Ihm gegenüber stand Wahan Avetisian vom BC Heros Salzgitter. Nach stürmischem Start des Gegners aus Niedersachsen fand Jonas recht bald in seine für ihn vorteilhafte Distanz und konnte über den Verlauf aller drei Runden mit schöner Beweglichkeit den Angriffen seines Kontrahenten meist gut entweichen. Klug drehte er sich dabei über die Führhand raus und blieb dabei meist auch in Aktionsdistanz. Vor allem die klaren Treffer in der Langen und Halbdistanz – auch noch in der letzten Runde – mochten in den drei Durchgängen Zählbares auf den Zetteln der Kampfrichter gebracht haben. So ging der Sieg verdient an Jonas, der damit seinen Einsatz im Training und im Kampf belohnt sah.

Volkers Einsatz erfolgte durch eine sehr kurzfristige Umstellung der Kampfplanung unmittelbar im Anschluss. Die verkürzte Aufwärmzeit brachte ihn aber nicht aus dem Konzept. Von 0 auf 100 startete er in den Kampf und sah sich mit Stanislav Modinov (ebenfalls BC Heros Salzgitter) einem Gegner gegenüber, der das Tempo und die Intensität des Gefechtes mitging. Im harten, aber sportlich geführten Kampf schenkten sich beide nichts. Es war allerdings Volker, der aus der hohen Schlagfrequenz durch die deutlicheren Treffer nach und nach Vorteile erarbeitete. Sein Kontrahent steckte aber zu keinem Zeitpunkt auf. Bis zum Ende des Kampfes blieb das Tempo gleich schnell. Ein Gefecht, das durch seinen sportlich hohen Einsatz auch den Zuschauern hörbar gefiel. Als das Urteil verkündet wurde, durften sich die Kiezkämpfer innerhalb und außerhalb des Rings über den zweiten Sieg des Abends freuen. (RE)


Boris Ivanov unterliegt Bilal Matat
Schöne Technik am Anfang, aber am Ende fehlte es leider an Luft.
06.04.2013
Boris Ivanov unterliegt
in seinem ersten Kampf
gegen Bilal Matat
Im Rahmen des Turniers innerhalb der Hamburger Jugendmeisterschaft sollte es endlich zum ersten Kampf von Boris kommen. Das ursprüngliche Viererfeld in seiner Gewichtsklasse hatte sich durch kurzfristige Absagen auf 2 Kämpfer reduziert, so dass die Begegnung mt Bilal Matat vom Wedeler TSV gleich ein Finalkampf wurde. Leider konnte Boris die Auseinandersetzung nicht als Sieg verbuchen.
Boris startete als Größerer mit Reichweitenvorteilen gut in den Kampf, wahrte die Lange Distanz und konnte sich mit Beweglichkeit den Angriffen seines Kontrahenten in der Rechtsauslage meist erfolgreich entziehen. Die erste Runde durfte wohl an ihn gegangen sein, kam doch die eine oder andere Schlaghand deutlich ans Ziel.

In der zweiten Runde machten sich jedoch konditionelle Schwächen bemerkbar. Den Schlagaktionen fehlte jetzt zunehmend die Genauigkeit in Vorbereitung und Ausführung. Sie waren nicht mehr bestimmend. Auch Beinarbeit und Deckungsverhalten ließen nun nach. Sein Gegner Bilal Matat konnte jetzt mehr Treffer bringen und so vermutlich diesen Durchgang in die blaue Ecke holen.

Es war klar: Die dritte Runde würde hier die Entscheidung bringen. Nach der Rundenpause startete Boris zunächst wieder frischer und konzentrierter. Hätte er dieses Tempo halten können, wäre der Sieg zu holen gewesen. Doch nach einiger Zeit waren die Batterien wieder sichtlich leerer geworden und das Bild glich nun wieder dem der zweiten Runde.

Als der Gong schließlich die dritte Runde und damit den Kampf beendete, hatte Bilal Matat auf den Zetteln der Punktrichter einen hauchdünnen Vorsprung. Die bessere Ausdauer war hier schlußendlich ganz einfach kampfentscheidend geworden. (RE)


Ralf Buskamp Sportboxen Hamburg 2013
Ralf Buskamp im Gefecht mit Jochen Krämer vom ETV
10.02.2013
Sportboxen in Alsterdorf:
»Vicepresident« Ralf Buskamp
sorgt für Überraschung im Ring
Im Rahmen der Sportboxveranstaltung des BC Epeios erlebte unser Abteilungsvize Ralf Buskamp am 9. Februar seine Ringpremiere. In der gut besuchten Verbandshalle traf er im Halbschwergewicht auf Jochen Krämer vom Eimsbütteler Turnverein (ETV).
»Sportboxen«, das ist im Prinzip Boxen nach dem Reglement des Olympischen Boxens. Kleine, aber wichtige Unterschiede: Es geht primär um die sportliche Erfahrung. Sieger oder Verlierer gibt es am Ende nicht. Dennoch wird engagiert geboxt, aber mit »gesunder Härte«: Ein bewusst geführter K.o.-Schlag ist verboten, und nach erzielten Wirkungstreffern soll die Härte aus der Aktion zurückgenommen werden. Zur Veranstaltung waren Boxer jenseits der 30 eingeladen, die noch keinen Kampf gemacht haben.

Ralf trat gut vorbereitet in den Ring, denn trotz der oben genannten Einschränkungen war kein Kuschelboxen zu erwarten gewesen. Seinem Gegner war er an Größe und Reichweite überlegen und gestaltete den Kampf in der Langen Distanz. An den Ringseilen fand er sich selten wieder. Sein Kontrahent steckte jedoch nicht auf. Wo er die Distanz einmal brechen konnte, arbeitete er mit Haken zum Körper, die Ralf aber nicht zusetzen konnten. So gestaltete sich das Bild in allen Runden, die jeweils auf 2 Minuten angesetzt waren.

In der dritten Runde kam es dann zum ungewollt überraschenden Ende des Kampfes. Ausgerechnet bei dieser Veranstaltung sollte unser Vizevorsitzender der einzige sein, der – ohne dies zu wollen – für einen vorzeitigen Kampfabbruch sorgt. Einen Angriff des Gegners fing Ralf mit einem Haken ab, der so exakt an die Kinnspitze platziert war, dass er den Gegner auf die Bretter schickte. Das kann natürlich auch beim Sportboxen passieren. Nach 10, 15 Sekunden stand der Gegner zwar wieder, aber der Kampf war damit vorzeitig beendet.

Für den sportlichen Geist der ganzen Veranstaltung spricht, dass Ralfs Gegner am Ende der Veranstaltung noch mit einem Pokal für seine kämpferische Leistung ausgezeichnet wurde, da er trotz Unterlegenheit nicht freiwillig aufsteckte. Auch das eben Boxertugenden. (RE)


Maximilian Friese
Maximilian Friese (links) im Kampf mit Amadulla Noori (Eilbek)
15.12.2012
Leider kein Sieg beim
Weihnachtsturnier des
Hamburger Verbandes
Das boxsportliche Jahr ging für die Kiezkämpfer mit einem beherzten Kampf zuende, der aber leider nicht als Sieg nach Hause gebracht werden konnte. Maximilian Friese traf in der Boxsporthalle des HABV im Rahmen des Weihnachts-Turniers auf Amadulla Noori vom TH Eilbek.
Die Begegnung ergab sich spontan, da der ursprünglich geplante Gegner zwei Stunden zuvor noch im Halbfinale hatte boxen müssen. Vor diesem Hintergrund wollte er verständlicherweise nach nur so kurzer Erholungspause nicht erneut in den Ring steigen.

Der Kampf über 3 x 2 Minuten gestaltete sich über alle Runden hinweg auf Augenhöhe. Noori überzeugte mit Beweglichkeit, Maxi mit Schlagstärke. Am Ende der ersten Runde mochte sich keiner der beiden nennenswert abgesetzt haben.

In der zweiten Runde gelangen Maxi hingegen die deutlicheren Treffer, die auch Wirkung zeigten und den Gegner sichtbar unter Druck setzten. Diese Runde, sollte man meinen, hätte eigentlich für Maxi gewertet werden müssen.

Der letzte Durchgang sah Maxi größtenteils als den offensiveren Boxer, doch der Gegner war nicht leicht zu stellen. Dennoch gelangen auch hier wieder Treffer. Als der Schlussgong das Gefecht beendete, hatte der Boxpointer ein klein wenig überraschend einen leichten Vorsprung für unseren Gegner errechnet. (RE)


Jonas Christiansen gegen Silvan Lange beim TUS Finkenwerder
Jonas Christiansen (rechts) im Kampf gegen Silvan Lange (Nordschmiede)
10.11.2012
Jonas Christiansen
unterliegt knapp gegen
Silvan Lange in Finkenwerder
Der Ausflug ans südliche Elbufer sollte für unseren Kämpfer leider nicht mit einem Sieg belohnt werden werden. Der Trip nach Finkenwerder war aber nicht nur ein Sprung über die Elbe, sondern zugleich ein Ausflug in eine andere Gewichtsklasse. Jonas, von Haus aus Weltergewichtler, trat dieses Mal im Mittelgewicht an.
Der Kampf in der Finkenwerdener Gorch-Fock-Halle begann gut für Jonas. Mit Beweglichkeit hielt er die Lange Distanz und konnte hier sicher punkten. Dem Druck des Gegners wich er immer wieder seitlich aus trug aus guter Raumposition eigene Angriffe vor, die das Punktekonto nach und nach gefüllt haben dürften. Als der Gong den ersten Durchgang beendete, konnten keine Zweifel auf, dass wir einen Vorsprung hatten.

In der zweiten Runde begann sich das Bild ein wenig zu ändern. Seinem Gegner von der Nordschmiede gelang es in diesem Durchgang häufiger, Jonas in den Nahkampf zu zwingen, den unser Kämpfer oftmals nicht entschlossen genug annahm und hier Möglichkeiten der Kampfgestaltung vergab. Alles in allem mochte es am Ende der zweiten Runde zu einem Gleichstand geführt haben.

Im letzten Durchgang wollte es schließlich nicht gelingen, den Sieg noch über die Elbe auf den Kiez zu bringen. Silvan Lange konnte den Druck noch erhöhen: Erneut fand sich Jonas zu oft im Rückwärtsgang wieder und wurde zu Beginn der zweiten Minute nach einer Schlagserie seines Gegners auch einmal angezählt. Sein Kampfeswille war auch danach zwar ungebrochen, aber aus der Defensive vermochte er sich nun nicht mehr so recht zu befreien.

Als die Ringglocke das Gefecht beendete, war von einem Punkt Vorsprung die Rede. Der Wertung des Kampfes entsprach jedenfalls dem Bild im Ring: Die Möglichkeit eines Sieges war in Reichweite gewesen, aber an diesem Abend hatte es eben dann doch nicht gereicht. Dafür hätte die letzte Runde anders verlaufen müssen. So bleibt es dabei, dass für uns allein die Erfahrung als Gewinn des Abends zu verbuchen ist. (RE)


Muhammed Kaya vergleicht sich im Einlagekampf mit Venay Schröder
Muhammed Kaya (rot) vergleicht sich im Einlagekampf mit Venay Schröder

Alexey Marchel gewinnt seinen Kampf gegen David Bierstedt
Alexey Marchel (rot) gewinnt seinen Kampf gegen David Bierstedt

Hasan Kiraz erboxte ein Unentschieden gegen Christian Henze
Hasan Kiraz (rot) erboxte ein Unentschieden gegen Christian Henze

Jonas Christiansen verkaufte sich gut in seinem ersten Kampf
Jonas Christiansen (rot) verkaufte sich gut in seinem ersten Kampf

Lorenzo Servadei punktet mit der Fuehrhand gegen Steven Schwan
Lorenzo Servadei (rot) punktet mit der Führhand gegen Steven Schwan

Zacharias Lojenburg startete dominierend den Kampf, verletzte sich aber bereits in Runde 1
Zacharias Lojenburg (rot) startete dominierend den Kampf, verletzte sich aber bereits in Runde 1

Plakat Punching Magdeburg 2012
Das Veranstaltungsplakat
30.06.2012
Pokal bleibt im Magdeburg:
Hamburger überzeugen aber
mit guten Leistungen
Eine Mannschaft verschiedener Hamburger Vereine hatte sich an diesem warmen Sommertag auf den Weg nach Sachsen-Anhalt gemacht und war damit der Einladung von Punching Magdeburg gefolgt, die ihren 90. Gründungstag mit einer Veranstaltung in der Sudenburger Markthalle feierten und sich dazu die Hamburger Gäste eingeladen hatten. An Bord der beiden Kleinbusse waren nach zwei Ausfällen in letzter Minute immerhin noch sechs Boxer: Muhammed Kaya, Alexey Marchel, Hasan Kiraz, Jonas Christiansen, Lorenzo Servadei und Zacharias Lojenburg.
Als man nach gut dreistündiger Fahrt in Magdeburg eintraf, fand man den Ring an einem interessanten und stimmungsvollen Ort aufgebaut. Die »Sudenburger Markthalle« verbindet auf bemerkenswerte Art und Weise den rustikalen Charme einer alten Scheune mit der kulissenhaften Eleganz eines Ballsaals. Auf einer Grünfläche neben dem Gebäude waren ein Grill, ein Getränkewagen sowie Bierbänke aufgestellt, so dass es unter freiem Himmel fast schon wie eine sommerliche Gartenparty war. Pünktlich um 19 Uhr begann die Veranstaltung mit einer gemeinsamen Begrüßung der Kämpfer in Ring. Im dritten Kampf des Abends kam es zum ersten Gefecht mit Hamburger Beteiligung.

Als erster Boxer der Hansestadt wurde Muhammed Kaya (Wedeler TSV, 64 kg) in den Ring gerufen. Sein Kampf konnte wegen des Gewichtsunterschiedes von etwa 10 Kilogramm nur als Einlagekampf durchgeführt werden. Er traf auf Venay Schröder, der seinen Vorteil an Reichweite und Körpermasse nicht recht zu nutzen wusste. Kampfbestimmend blieb Muhammed, der sich mit schöner Beinarbeit nicht nur den Angriffen entzog, sondern auch oft die Führhand ins Ziel brachte. Schade, dass Muhammed nicht passend besetzt werden konnte und der Kampf nicht gewertet werden durfte. In der gezeigten Form hätte er dem Hamburger Team sicherlich einen weiteren Sieg hinzugefügt.

Dem guten Auftakt sollte der erste Sieg für das Hamburger Team unmittelbar folgen. Alexey Marchel (SG Aufbau Boizenburg e.V., 65 kg) musste sich mit David Bierstedt aus Magdeburg messen. Für Alexey war es der zweite Kampf. Die erste Runde mochte vielleicht noch an seinen Kontrahenten gegangen sein, aber ab der zweiten Runde ließ Alexey keinen Zweifel aufkommen, wer als Sieger den Ring verlassen würde. Mit großem Herz, hoher Schlagkraft und fast nur im Vorwärtsgang enschied er beide Runden ganz eindeutig für sich. Dabei trafen vor allem seine Haken und setzten dem Gegner so zu, dass er schließlich am Rande eines K.O. angezählt werden musste. Als Alexeys Gegenüber wegen wiederholten Verlustes des Mundschutzes schließlich auch noch eine Verwarnung hinnehmen musste, war es endgültig klar: Der Sieg würde hier nach Hamburg gehen.

Im letzten Kampf vor der Pause hatte Hasan Kiraz (TV Fischbek, 64 kg) eine schwierige Aufgabe zugewiesen bekommen. Er war gegen den ersten der beiden großen Magedeburger Lokalmatadoren gesetzt: den Ligaboxer und Rechtsausleger Christian Henze, dessen Erfahrung durch mehr als 150 Kämpfe in seinem Startbuch dokumentiert sind. Es entwickelte sich ein zäher Kampf über die vollen drei Runden, der von vielen Unterbrechungen geprägt war – mit dem Effekt, dass Christian Henze nicht so recht zu seiner Linie finden konnte. Hasan hatte es also gut verstanden, den Magedeburger nicht zur vollen Erfaltung kommen zu lassen. Als nach der dritten Runde das Urteil gesprochen wurde, war es eine faire Bewertung des Kampfverlaufes: Beide verließen nach dem Unentschieden als Sieger den Ring.

Nach der Pause war es die Aufgabe von Jonas Christiansen (FC St. Pauli, 69 kg), die Interessen der Hamburger Mannschaft im Ring zu vertreten. Er wurde zu seinem ersten Kampf in den Ring gerufen, zeigte sich aber gut vorbereitet. Ohne konditionelle Probleme präsentierte er sich in diesem Auswärtskampf auf Augenhöhe mit seinem Kontrahenten. Am Ende sollte es aber in diesem Gefecht für einen Sieg leider knapp nicht gereicht haben. Es hätte vielleicht eines schnelleren Umschaltens von der Defensive in die Offensive bedurft, um die Punktrichter abschließend zu überzeugen. Dennoch eine tolle Leistung, zumal die klimatischen Bedingungen in der Halle inzwischen allen Kämpfern viel abforderten und Auswärtsstarts immer eine schwiereige Aufgabe sind als Heimkämpfe.

Im fünften Kampf mit Hamburger Beteiligung stand wiederum eine schwere Aufgabe an: Lorenzo Servadei (BSV 19, 75 kg) hatte sich mit dem zweiten großen Lokalmatador zu vergleichen. Sein Gegner war Steven Schwan. Der mehrfache deutsche Meister und Ligaboxer sollte sich aber in dieser Begegnung nicht als übermächtig erweisen. Lorenzo boxte in jeder Sekunde mit und kam so immer auch wieder zu seinen Treffern und Punkten. Auch konditionell und mental bot er seinem Gegenüber in der blauen Ecke über die gesamte Dauer des Kampfes hinweg Paroli. Führ- und Schlaghand fanden in Verbindung mit guten Meidbewegungen und schönem Distanzgefühl ihre Wege ins Ziel. Es war also gutes, attraktives Boxen, was beide dem Publikum boten. Für einen Sieg reichte es dennoch nicht, aber mit der gezeigten Leistung kann Lorenzo trotzdem wirklich mehr als zufrieden sein.

Unglücklich verlief der sechste und letzte Kampf der Hamburger Mannschaft. Zacharias Lojenburg (FC St. Pauli, 80 kg) war gegen Thomas Krügermann in den Ring getreten. Es sollte der kürzeste Kampf des Abends werden. Zacharias startete gut in den Fight und hatte gegen seinen an Kämpfen etwas erfahreneren Gegner sicherlich die höhere Anzahl von deutlichen Treffern erarbeitet, als ihn in der letzten Minute der ersten Runde ein Treffer seines Kontahenten die Nase brach. Der Ringrichter erkannte in dieser Situation ganz richtig auf Abbruch durch RSC wegen Verletzung. Zacharias ärgerte sich zu Recht über dieses vorzeitige Ende, war er doch bis zur Verletzung gut in den Kampf gekommen.

Nach improvisiertem Duschen unter freiem Himmel mit Wassereimern und Gartenschläuchen und einem abschließenden Bier ging es noch in der Nacht von Wetterleuchten begleitet zurück nach Hamburg. Zacharias Nase wurde gekühlt und die Blutung konnte mit Tamponaden gestoppt werden. Der Stimmung tat es nicht wirklich Abbruch: Man hatte gewusst, dass es auswärts in Magdeburg schwierig werden würde – erst Recht mit diesen aufgebotenen Gegnern. Man wusste aber am Ende des Abends auch, dass man sich gut verkauft hatte: Hätte Muhammed in seiner Form einen Wertungs- statt Einlagekampf machen können und wäre Zacharias nicht durch die Verletzung gestoppt worden – die Hamburger wären wahrscheinlich als Sieger zurück in die Heimat gefahren und hätten den großen Pokal im Gepäck gehabt. (RE)


Carlota Hansen vom FC St. Pauli siegt in Elmshorn
Das Gefecht endete mit einem einstimmigen Punktsieg für Carlota Hansen
09.06.2012
Carlota Hansen gewinnt
in Elmshorn
Der Traditionsverein AC Einigkeit lud am 9. Juni wieder in die Olympiahalle nach Elmshorn ein. Für die Boxabteilung des FC St. Pauli stieg die amtierende Hamburger Jugendmeisterin Carlota Hansen in den Ring.
Für Carlota, die sich zuletzt mit der Deutschen Meisterin im Rahmen der Geesthachter Boxgala vergleichen durfte und dabei unbesiegt blieb (s.u.), sollte es in Elmshorn ein Hamburger Kampf auf schleswig-holsteinischem Boden werden. Ihre Gegnerin Layla Horn vom SC Box-Out war ebenfalls aus Hamburg angereist.

Ein kurzer banger Moment war beim Wiegen zu überstehen. Unsere Athletin lag über dem gemeldeten Gewicht. Da dies aber die Gegnerin ebenso betraf, blieb die Gewichtsdifferenz im erlaubten Bereich, so dass einem Wertungskampf nichts im Wege stand.

Im siebten und zugleich letzten Kampf vor der Pause wurden die beiden Konrahentinnen in den Ring gerufen. Der Kampf war über 4 mal 2 Minuten angesetzt. Für Layla Horn war es das 12. Gefecht, für Carlota der 8. Kampf. Carlotas Gegnerin sah man die Erfahrung ihrer Kämpfe durchaus an. Ihre Angriffe führte sie konsequent und auch mit Schlaghärte aus, konnte sich aber dennoch nicht gegen Carlota durchsetzen, die ihre Athletik mit Beweglichkeit zu verbinden wusste.

Als im Laufe des Kampfes Carlotas Schlaghand immer genauer ins Ziel fand und auch Angriffsweiterführungen Zählbares einbrachten, wurde klar, dass das Gefecht mit einem Punktsieg für die rote Ecke enden würde, der dann auch einstimmig durch den Ringrichter verkündet wurde. (RE)


Carlota Hansen in Geesthacht
Beide Kämpferinnen teilten sich den Sieg bei der Geesthachter Boxgala
28.04.2012
Box-Gala in Geesthacht:
Carlota Hansen erreicht Remis
im Gefecht mit amtierender
deutscher Meisterin
Vor großem Publikum im Autohaus Brinkmann-Bleimann endete der Kampf zwischen unserer Hamburger Jugendmeisterin und der aktuellen hessischen und deutschen Meisterin Viviane Slawik mit einem Unentschieden.
Beide Boxerinnen führten das Gefecht vorwiegend in der Langen Distanz und hatten ihre Möglichkeiten. Carlota zeigte sich dabei aber mit variablem und technisch sauberem Boxen ihrer Gegnerin aus Korbach mindestens ebenbürtig. Als am Ende der dritten Runde der Ringrichter zur Urteilsverkündung beide Arme hob, war klar, dass sich die rote und die blaue Ecke das Resultat teilen mussten.

Wir freuen uns über diesen tollen Kampf, der ein gutes halbes Jahr vor der diesjährigen Meisterschaft eine gute Vergleichsmöglichkeit bot und als Beginn der Vorbereitungsphase gesehen werden darf. (RE)


Maximilian Friese siegt beim Marner Box-Cup
Marner Box-Cup: Maximilian Friese (rotes Trikot) siegt über Christian Hald aus Dänemark

Die Kampfgemeinschaft aus Hamburg
Nicht der Start einer neuen Castingshow, sondern die schlagstarke Hamburger Kampfgemeinschaft beim Marner Box-Cup

Carlota Hansen unmittelbar vor dem Beginn ihres Kampfes
Carlota Hansen unmittelbar vor dem Beginn ihres erfolgreichen Kampfes gegen Hanna Sjudt vom Marner TV
22.04.2012
Marner Box-Cup 2012:
Erfolge für die beiden
Kiezkämpfer in der Hamburger Kampfgemeinschaft
Elf Sportler des Wedeler TSV, des Harburger SC, des FC St. Pauli sowie des BSV 19 hatten sich zu einer Kampfgemeinschaft zusammengeschlossen, um beim Marner Box-Cup gemeinsam zu melden und zu starten. Vom routinemäßigen Sparring kannte man sich bereits, und so wurde aus den elf Indivudualsportlern sehr schnell eine wirkliche Mannschaft, die sich gegenseitig toll unterstützte.
Der Marner TV als Ausrichter hatte alles perfekt im Griff und war den zum Teil von sehr weit angereisten Boxern ein guter Gastgeber. In der großen Halle am Jahnweg, die vielen Boxsportfreunden als Austragungsort der jährlichen großen Marner Box-Gala bekannt sein dürfte, waren ein Hoch- und ein Flachring aufgebaut, so dass parallel in zwei Ringen geboxt werden konnte – unumgänglich, wenn etwa 150 Boxer an zwei Tagen durch ein Turnier geschleust werden sollen.

Nach der ersten Nacht in der benachbarten Turnhalle standen am Samstag um 9 Uhr morgens die ersten Kämpfe an. Wegen der ärztlichen Untersuchung vor dem Start bedeutete das ein frühes Aufstehen. Von den beiden Kiezkämpfern im Hamburger Team musste sich Carlota Hansen am ersten Tag noch gedulden, während hingegen Maximilian Friese am späten Vormittag das Wettkampftrikot der Mannschaft anlegte und in die Erwärmung ging. Die Ansetzung der Kämpfe hatte ihm den Dänen Chistian Hald vom BK Nordsalling als Gegner zugewiesen.

Trotz leicht angeschlagener Gesundheit konnte Maximilian das Gefecht nach Punkten entscheiden und stellte damit unter Beweis, dass Wille und Einsatzbereitschaft Voraussetzung und Teil des Erfolgs sind. Im Verlauf des Kampfes baute er seine anfangs noch knappe Punkteführung durch den intensivierten und effizienten Einsatz der Schlaghand aus. Mit dem Gongschlag zum Ende der dritten Runde war sein Vorsprung konsequenterweise angewachsen und sicherte ihm in seinem siebten Kampf verdient den sechsten Sieg.

Während der weitere Verlauf dieses ersten Turniertags den anderen Boxern der Kampfgemeinschaft noch so einige überwiegend erfolgreiche Einsätze im Ring abforderte, konnten die Boxer des FCSP sich für die kommenden Stunden auf ihre unterstützende Rolle neben dem Ring konzentrieren.

Der Sonntag begrüßte die braun-weißen Boxer im Hamburger Team nach erholsamer Nacht mit einem sehr frühen Einsatz: Bereits im zweiten Kampf des noch jungen Tages wurde mit Carlota Hansen unsere Hamburger Jugendmeisterin in den Ring gerufen. Dort begegnete sie ihrer schleswig-holsteinischen »Kollegin« Hanna Sjudt vom gastgebenden Verein Marner TV. Den direkten Vergleich der beiden Meisterinnen konnte Carlota mit einem sicheren und ungefährdeten Punktsieg für sich entscheiden. Auch der eine oder andere Körpertreffer der nach vorne drängenden Boxerin aus Marne konnte unsere Kämpferin nicht wirklich erschüttern, die mit hoher Beweglichkeit den Raum beherrschte und am Ende mit ihrem sechsten Kampf den sechsten Sieg erfocht.

Der zweite Turniertag sollte neben vielen weiteren Einsätzen des Hamburger Teams auch noch einen zweiten Kampf mit Beteiligung des FC St. Pauli sehen. 15 Kämpfe nach Carlotas Gefecht wurde Maximilian Friese zu seinem nächsten Einsatz für die Mannschaft gerufen. Nach einer Nacht mit viel Schlaf zeigte sich unser Kämpfer zwar noch nicht gänzlich genesen, aber dennoch bereits wieder deutlich frischer als am Vortag.

Die Kampfplanung wies Maximilian im Turnierfinale allerdings eine schwere Aufgabe zu: Mit Boy Peter Möller vom Kadgamala-Team aus Heide stand ihm ein erfahrener Vollkontaktkickboxer gegenüber, dessen bisherige 2 Niederlagen im klassischen Olympischen Boxen nicht viel aussagten. Vor allem die schnellen und harten rechten Haken fanden immer wieder ihren Weg ins Ziel und ließen das Punktekonto des Kämpfers aus Heide anwachsen. Dennoch boxte Maximilian in jeder Sekunde mit und steckte nicht auf. Zu einem Sieg konnte es jedoch nicht mehr reichen, wohl aber zu einer Demonstration von unerschütterlichem Mut.

Für ein für uns ebenso erlebnisreiches wie im Fazit erfolgreiches Wochenende ist den Ausrichtern des Turniers, dem Team des Marner TV um Ellen und Petter Johannssen, herzlich zu danken. (RE)


Maximilian Friese gewinnt in Billstedt
Sieg für Maximilian Friese durch Disqualifikation des Gegners.
14.04.2012
Serie hält an:
Maximilian Friese
erfolgreich in Billstedt
Die Veranstaltung bei Wacker 04 in Billstedt erwies sich einmal mehr als gutes Pflaster für die braun-weißen Kiezkämpfer: Maximilian Friese konnte in seinem sechsten Kampf nach einem engagiert geführten Gefecht den fünften Sieg einfahren.
Mit seinem Gegner Elvis Ramovicz vom HTB 62 traf Maxi auf einen Boxer, der mit seinen 12 Kämpfen nicht nur über mehr Ringerfahrung verfügte, sondern darüber hinaus auch mit Größen- und Reichweitenvorteilen ins Seilgeviert stieg.

Die ihm gestellte Aufgabe löste Maxi mit Kopf und Herz. Seine konditionellen Vorteile ermöglichten ihm immer wieder Angriffe und brachten Zählbares auf dem Punktekonto. Sein Gegner wehrte sich zwar immer wieder mit einzelnen heftigen und hart geschlagenen Attacken, aber seine allmählich nachlassende Ausdauer führte bald zu technischen Unsauberkeiten, die vom Ringrichter ermahnt wurden.

So kam es nach einigen Ermahnungen schließlich zu einer punkterelevanten Verwarnung wegen wiederholten Haltens und schließlich kurz vor dem Ende der dritten Runde wegen fortgesetzter Unsauberkeiten zur Disqualifikation seines Gegners. Aber auch ohne diese Disqualifikation dürften die Punktrichter am Ende der dritten Runde Maxi auf ihren Zetteln vorne gehabt haben. (RE)


Carlota Hansen siegt im Halbfinale der Jugendmeisterschaft
Carlota Hansen kann sich über die verdient gewonnene Meisterschaft freuen
24.03.2012
Erfolg:
Carlota Hansen wird
Hamburger Jugendmeisterin
Mit dem Sieg am Vortag hatte Carlota Hansen die Fahrkarte ins Finale gelöst. Nun galt es, sich im zweiten Kampf mit dem Titel zu belohnen. Ihre Gegnerin war Merle Eybe vom Wedeler TSV, die bei der Ansetzung der Kämpfe per Freilos gleich ins Finale gekommen war.
Im dreizehnten Kampf des Finaltages trafen beide Kontrahentinnen aufeinander, die sich bereits aus dem einen oder anderen gemeinsamen Sparring kannten. Dennoch war die Konzentration und Motivation hoch in diesem technisch sauber geführten Kampf: Schließlich ging es um nichts weniger als die Hamburger Meisterschaft im Weltergewicht (bis 69 kg) der weiblichen Jugend.

Mit Merle Eybe stand unserer Boxerin eine größere Gegnerin gegenüber als noch im Halbfinale. Dennoch wiederholte sich das Bild des Vortages: Mit viel Bewegungseinsatz und aus guter Raumnutzung heraus sammelte unsere braun-weiße Boxerin in ihrem fünften Kampf Punkt um Punkt auf ihrem Konto und lag schon nach der ersten Runde mit 8:0 Punkten in Führung.

Dieses sichere Punktepolster gab unsere Boxerin auch in den folgenden drei Runden nicht mehr ab, sondern baute es immer weiter aus. Auch kurze Ansätze einer Aufholjagd zu Beginn der dritten und vierten Runde blieben letztlich ohne wirklich Verwertbares auf dem Punktekonto der Wedelerin: So stand es nach dem Ende der vierten Runde 23:2 für die Kiezkämpferin.

Mit dem fünften Sieg im fünften Kampf darf sich Carlota Hansen über den verdienten Titel der Hamburger Jugendmeisterin freuen. Eine gerechte Belohnung sowohl für einen hohen sportlichen Fleiß als auch für boxerisches Verständnis und Talent. Die noch junge Boxabteilung des FC St. Pauli freut sich mit ihr zusammen über den ersten Meistertitel. (RE)


Carlota Hansen siegt im Halbfinale der Jugendmeisterschaft
Carlota Hansen siegt im Halbfinale der Jugendmeisterschaft
23.03.2012
Verdienter Sieg:
Carlota Hansen erreicht
das Finale der Hamburger
Jugendmeisterschaften
Trotz des guten Wetters war die Boxsporthalle des Hamburger Amateur-Boxverbandes am Abend der Halbfinalkämpfe gut gefüllt. Das Los hatte unsere Carlota Hansen gegen Sariye Ates aus dem niedersächsischen Holzminden gesetzt. Eine Aufgabe, die unsere Boxerin souverän lösen konnte und sich schließlich in ihrem vierten Kampf über ihren vierten Sieg freuen konnte.
Die deutlich kleinere Gegnerin fand in den vier angesetzten Runden zu jeweils zwei Minuten Kampfzeit nicht recht ins Gefecht. Stattdessen dominierte unsere Kämpferin die Lange Distanz, die sie durch gute Beinarbeit und schnelle Reaktionen auch jederzeit ungefährdet verteidigen konnte.

Aus dieser sicheren Entfernung konnte Carlota konsequent punkten, so dass alle 4 Runden verdient an unsere Boxerin im braun-weißen Trikot des FC St. Pauli gingen. Als der Gong die letzte Runde beendete, wies uns der Boxpointer mit dem Ergebnis 13:3 den Weg ins Finale. Dort wird sie nun am Samstag (24.03.) auf Merle Eybe vom Wedeler TSV treffen. (RE)


Carlota Hansen in Neumünster
Carlota Hansen: Siegreich in Neumünster
03.12.2011
Carlota Hansen:
Siegreich in Neumünster
In ihrem dritten Kampf sollte Carlota im Rahmen des traditionellen Adventsboxens bei Olympia Neumünster wieder auf eine gute Bekannte treffen: Die Kampfansetzung führte sie zum zweiten Mal mit Jana Chaullet von TUS Gaarden aus Kiel zu sammen.
Im Vergleich der beiden Juniorinnen behielt die Boxerin des BCB im FC St. Pauli erneut die Oberhand. Über alle drei Runden hinweg überzeugte die Kiezkämpferin durch Angriffslust und technische Sauberkeit, so dass es am Ende im Hinblick auf die Entscheidung des Kampfgerichtes keine Zweifel geben konnte.

Verdientermaßen durfte sich Carlota schließlich über ihren dritten Sieg im dritten Kampf freuen. Umso schöner, da Carlotas Start erkältungsbedingt bis zuletzt noch in Frage gestanden hatte. – So sportlich und fair es im Ring zugegangen war, so freundschaftlich ging es danach weiter. Beide Kontrahentinnen sah man nach dem Kampf noch lange zusammen in der Halle sitzen und reden. Boxen geht eben auch ohne Kriegsbeil.

Guter Dinge trat man die Rückfahrt nach Hamburg an, die aber infolge eines schweren Unfalls auf der Autobahn noch eine dramatische Wendung bekam. Das am Unfall unbeteiligte Hamburger Team war als einer der ersten an der Unfallstelle, und der große Vereinsbus wurde bis zum Eintreffen der Rettungskräfte zum Lazarett. Glücklicherweise gab es aber nur Leichtverletzte. (RE)


Maximilian Friese gewinnt in Verden
Maximilian Friese gewinnt seinen Kampf beim BC Verden
26.11.2011
Trip nach Verden:
Ein Sieg, eine Niederlage
und ein Einlagekampf
Am 26. November machte sich die kleine braun-weiße Mannschaft auf den Weg nach Verden an der Aller. Carlota Hansen, Bukola Oluwatayo und Maximilian Friese waren bei der Veranstaltung vom BC Verden gemeldet. Nach Lage der Dinge schienen alle mit Gegnern besetzt, so dass es eine lohnende Fahrt zu werden versprach.
Vor Ort stellte sich dann heraus, dass der Gewichtsunterschied zwischen Carlota und ihrer Gegnerin Ramona Sabina Ramovic vom HTB62 (Hamburg) doch zu groß war, um einen Wertungskampf zu ermöglichen. Damit beide dennoch nicht ganz umsonst angereist waren und wenigstens eine sportliche Erfahrung mit nach Hause nehmen konnten, einigte man sich auf einen Einlagekampf ohne Wertung, der dem eigentlichen Kampfprogramm des Abends vorangestellt wurde.

Der Auftaktkampf wurde also ein rein Hamburger Vergleich zwischen der Boxerin des FC St. Pauli und der etwas älteren, aber leichteren Kämpferin des HTB62. Mit dem Vorwärtsdrang und den wuchtigen Schlägen ihrer Kontahentin hatte Carlota in der ersten Runde ihre leichten Probleme, kam aber in den folgenden beiden Runden immer besser in den Kampf. Das hohe Anfangstempo und die kraftvoll geschlagenen, weiten Haken der ersten Runde kosteten der Sportlerin zu viel Kraft, so dass sie in den anschließenden beiden Runden in die Defensive geriet. Am Ende gab es weder Gewinnerin noch Verliererin, sondern als Lohn eine weitere, wertvolle sportliche Erfahrung.

Im dritten regulären Kampf des Abends trat Bukola Oluwatayo durch die Seile. Sein Gegner Dustin Schild von Flexx Isenbüttel brachte ein klein wenig mehr Kampferfahrung mit in den Ring. Bukola teilte seine Kräfte von Anfang an gut ein und zeigte hier, dass er an Erfahrung dazu gewonnen hatte, ließ es dabei aber insgesamt dann doch ein bisschen zu ruhig angehen und nutzte nicht alle Chancen konsequent genug. Vor allem in der dritten Runde hätte es noch zwei, drei klare offensive Aktionen gebraucht, um die Punktrichter komplett oder wenigstens mehrheitlich zu überzeugen. So war es dann eine knappe 2:1 Entscheidung für unseren Gegner.

Wenig später war Maxi an der Reihe. In inzwischen fast gewohnter Manier boxte sich Maxi in seinem fünften Kampf gegen Nick Graubner von KS Lüneburg von Punkt zu Punkt. Schöne, klare Körpertreffer dürften das Punktekonto gefüllt haben. Den Schlägen seines Gegners konnte unser Kämpfer in den meisten Fällen durch gute Beinarbeit und schnelle Distanzgewinnung ausweichen. Auch Angriffe über zwei Ebenen und geschickte Angriffsweiterführungen konnten wir sehen. – Dass die Punktrichter am Ende gar nicht zählen mussten, sollte sich am Ende der zweiten Runde herausstellen. Infolge einer Verletzung an der Schlaghand traf die gegnerische Ecke in der zweiten Rundenpause die Entscheidung zur Kampfaufgabe. Wir hoffen, dass die Verletzung des Gegners nicht ernst ist.

Fazit des Trips nach Niedersachsen: Von einer angenehmen Veranstaltung des BC Verden sind wir mit einer ausgeglichenen Bilanz und weiteren Erfahrungen zurück nach Hamburg gefahren.

Carlota Hansen
Carlota Hansen gewinnt ihren Kampf

Aqeel Siddique
Aqeel Siddique in sicherer Deckung

Maximilian Friese
Klarer Punkt für Maximilian Friese durch Körpertreffer

Zacharias Lojenburg
Harter Fight: Am Ende gewann Zacharias Lojenburg

Bukola Oluwatayo
Bukola Oluwatayo dominierte zwei Runden lang und unterlag dennoch denkbar knapp

(Fotos: David Luther)
02.10.2011
TRUE SCHOOL BOXING:
Kiezkämpfer
weiter auf Kurs
Im Rahmen unserer Veranstaltung TRUE SCHOOL BOXING am 2. Oktober vertraten fünf Kämpfer den FC St. Pauli im Ring: Carlota Hansen, Aqeel Mohammed Siddique, Maximilian Friese, Zacharias Lojenburg und Bukola Oluwatayo.
Bei vier der fünf Kämpfen ging es um einen weiteren Eintrag in die Ergebnisseiten des Kampfpasses. Lediglich der Kampf von Aqeel Siddique war als Einlagekampf angesetzt.

Den Anfang machte unsere Nachwuchsboxerin Carlota Hansen, die an diesem Abend nach ihrem erfolgreichen Debüt in Kiel ihren zweiten Kampf bestritt. Als Gegnerin stand ihr Merityell Lopez vom BC Kleefeld in Hannover gegenüber. Die kompakt agierende Kämpferin aus Niedersachsen fand gegen die Reichweite und energisch und variabel vorgetragenen Angriffe unserer Carlota kein rechtes Rezept und musste immer wieder empfindliche Treffer hinnehmen, die zunächst zum Anzählen der Gegnerin führten und Carlota schlussendlich den verdienten und ungefährdeten Sieg sicherten. Damit kann sich unsere Kämpferin im zweiten Kampf über den zweiten Sieg freuen. Wir gratulieren zu diesem erneuten Erfolg!

Wenig später stieg Aqeel Mohammed Siddique durch die Ringseile. Hier sollte es in einem Einlagekampf mit Amanyel Turan vom Harburger SC nicht um Sieg oder Niederlage gehen, sondern einfach nur den Spaß am Boxsport. Der Größenvorteil lag eindeutig bei dem Harburger Sportler. Richtigerweise suchte Aqeel in dieser Konstellation die nahe Distanz, konnte aber daraus nicht immer die erhofften Vorteile ziehen: Allzu oft endeten die Aktionen im Klammern, so dass sich nur bedingt ein flüssiger Kampf entwickeln konnte und der Ringrichter häufiger eingreifen musste. Nach dem Ende des Kampfes zeigte sich Aqeel einerseits mit der eigenen Leistung unzufrieden, andererseits kann man aber sagen, dass man auch in diesem ersten öffentlichen Kampf vor großem Publikum viel von dem sehen konnte, was Aqeel sonst auszeichnet: seine Beweglichkeit und seine schnellen Angriffe.

Als dritter Kämpfer des BCB im FCSP wurde Maximilian Friese in den Ring gerufen. Nach längerer Wettkampfpause sollte Maxi im Rahmen unserer eigenen Veranstaltung seinen vierten Kampf bestreiten. Sein Kontrahent war Benjamin Weigel vom TUS Gaarden aus Kiel. Mit flexiblem und stets gut überlegtem Boxen sammelte Maxi über drei Runden hinweg seine Punkte, nicht zuletzt auch mit Körperhaken. Die Initiative des Handelns ließ er sich zu keiner Zeit aus den Händen nehmen und teilte sich auch die Kräfte so geschickt ein, dass zu den entscheidenden Momenten noch Luft für einen zweiten Angriff blieb. Als nach Abschluss der dritten Runde das Ergebnis verkündet wurde, durfte sich die blaue Ecke über den zweiten Sieg des Abends freuen. Maxi konnte seiner positiven Wettkampfbilanz mit diesem Resultat einen weiteren Erfolg hinzufügen. Dazu unseren Glückwunsch!

Zwei Kämpfe später stand Zacharias Lojenburg kampfbereit in der blauen Ringecke. In seinem fünften Kampf traf er auf Janusz Reichelt vom BC Epeios. Der Kampf wurde von Beginn an hart geführt. Die engagierten, fast ungestümen Angriffe des Gegners stellten Zacharias zunächst vor einige Probleme. Sein Gegner versuchte den Kampf in der langen Distanz zu unterlaufen. Den Attacken konnte unser Kämpfer häufig geschickt ausweichen, um sich in anderen Situationen dann allerdings in der Halb- und Nahdistanz fesseln zu lassen. Nicht zuletzt war es dann noch eine Frage der Willenskraft: Zacharias bewies ein wahres Kämpferherz. Diese Zähigkeit und der Umstand, dass sein Gegner wegen wiederholter Innenhandschläge eine Verwarnung hinnehmen musste, brachten unseren Kiezkämpfer schließlich auf die Gewinnerstraße. Die Urteilsverkündung bestätigte den Eindruck der Ringecke, dass hier der eigene Kämpfer vorne gelegen haben musste. Respekt für diese unbeugsame Willensleistung!

Den letzten Kampf mit unserer Beteiligung hatte Bukola Oluwatayo zu bestreiten. Er trat gegen den Lübecker Schwergewichtler Benjamin Overthun an. Seinen Größenvorteil wusste Bukola zunächst geschickt zu nutzen. Mit seinen Angriffen zeigte unser Kämpfer zwar eine große Präsenz, aber nicht alle Aktionen brachten Zählbares auf dem Punktekonto. Die ersten beiden Runden dürften dennoch an Bukola gegangen sein. Als er aber sein Tempo in der letzten Runde etwas reduzierte und nicht mehr ganz so konzentriert agierte, boten sich dem Lübecker Gegner noch zwei, drei Treffermöglichkeiten, die dieser auch nutzte. Ein knappes Ding würde es werden, das war klar. Als schließlich nach der dritten Runde ein Unentschieden verkündet wurde, hätte man damit leben können. Überraschend dann, dass das Urteil noch einmal revidiert wurde, als Bukola den Ring schon verlassen hatte. Der Sieg ging unerwartet nun doch in die Rote Ecke. (RE)

Bukola Oluwatayo siegt in Eilbeck
Bukola Oluwatayo siegt in Eilbeck
17.09.2011
Erneuter Erfolg:
Bukola Oluwatayo
gewinnt seinen Kampf
beim TH Eilbeck
Der Erfolg setzt sich fort: Nach dem Auswärtssieg von Carlota Hansen in der Vorwoche gelang Bukolo Oluwatayo jetzt in seinem Debüt der nahtlose und verdiente Anschluss.
Eilbeck hatte zur Boxgala eingeladen und mit über 20 Kämpfen ein volles Programm auf die Beine gestellt. So war als erste Wettkampffähigkeit die Geduld unseres Kämpfers gefragt, der als Erwachsener in einer der schwereren Gewichtsklassen den viertletzten Kampf des langen Abends bestreiten sollte.

In Vorbereitung für seinen ersten Kampf hatte sich unser großgewachsener Kämpfer oben im Schwergewicht platziert und so Körperlänge und Reichweite als Vorteile auf seiner Seite. Von der Ringmitte aus gestaltete er den Kampf und ließ seinem Gegner Dennis Broscheit vom AC Einigkeit nicht viele Chancen, an ihn heranzukommen. So fanden auch die Seitwärtshaken des Kontrahenten nur selten ihr Ziel.

Als nach der dritten Runde die Punkte gezählt wurden, hatten die Punktrichter Bukola vorne, so dass unser Kämpfer den Ring nach der sauber und sportlich geführten Auseinandersetzung als Sieger verlassen konnte. Die Freude war ebenso verdient wie groß und wurde nach dem Kampf mit Familie, Freunden und Vereinsfreunden geteilt. (RE)

Carlota Hansen siegt in Kiel
Carlota Hansen darf sich über den verdienten Sieg freuen
10.09.2011
Sieg in Kiel:
Carlota Hansen
erkämpft Punktsieg
beim TUS Gaarden
Der Weg nach Kiel wurde mit einem Auftakt nach Maß belohnt: Im ersten Wettkampf gleich ein Auswärtssieg.
Unsere nervenstarke 16jährige Nachwuchssportlerin setzte sich in einem beiderseits fair, sportlich und technisch sauber geführten Kampf ungefährdet und souverän gegen ihre gleichaltrige Kontrahentin Jana Chaullet vom gastgebenden Verein TUS Gaarden durch.

Gut eingestellt führte Carlota das Gefecht ebenso motiviert wie konzentriert in der langen Distanz. Mit Überblick und Beweglichkeit setzte sie Treffer um Treffer und zeigte dabei auch die größere Flexibilität in den Angriffen. Auch die Ausdauer und Kraft reichten bequem über alle drei Runden, so dass in der letzten Runde noch Luft und Kraft für ein Finale blieb.

Am Ende hatte Carlota auch die Punktrichter überzeugt, die den Sieg mit 11:3 Punkten der Boxerin des BCB im FC St. Pauli zusprachen. Wir meinen: Eine schöne Belohnung für den verflossenen Schweiß in der Vorbereitung und ein guter Start in den Wettkampfbetrieb, der Hoffnung auf weitere schöne und erfolgreiche Kämpfe macht. (RE)

Zacharias Lojenburg
Zacharias Lojenburg beherrschte die ersten zwei Runden des Kampfes
06.12.2010
Knappe Niederlage
für Zacharias Lojenburg
beim Rukeli-Trollmann-Cup
Zum Jahresende musste der BCB im FCSP noch eine unglückliche Niederlage bei der Veranstaltung des BC Hanseat hinnehmen.
Von unseren beiden gemeldeten Kämpfern Zacharias Lojenburg und Maximilian Friese konnte leider nur Zacharias besetzt werden. Im zweiten Kampf nach der Pause stieg er gegen seinen Gegner Enes Uruc vom TUS Finkenwerder in den Ring. Der deutlich kleinere Uruc war mit 82 kg eigentlich im Schwergewicht gemeldet, aber der nicht allzu große Gewichtsunterschied zwischen beiden erlaubte dennoch einen Wertungskampf.

Die ersten beiden Runden verliefen eindeutig zugunsten von Zacharias, der seinen kleineren Gegner gut in der langen Distanz bekämpfte und in jeder Hinsicht das flexiblere Boxen zeigte. Ein Sieg wäre eigentlich zu erwarten gewesen, aber in der dritten Runde fanden dann die weit geschlagenen rechten Seitwärtshaken des Boxers aus Finkenwerder drei oder vier Mal ihren Weg ins Ziel, als Zach sich ungünstig um seinen Gegner bewegte.

Die so erzielten Treffer waren für die Punktrichter am Boxpointer wegen des langen Schlagweges klarer zu erkennen gewesen und ließen den Vorsprung der ersten beiden Runden leider dahinschmelzen, so dass der Kampf am Ende denkbar knapp mit 4:3 Punkten an den Boxer von südlich der Elbe ging. Dennoch kann man sagen, dass Zach mit diesem Kampf in den weitesten Teilen an die guten Leistungen seines letzten Sieges anknüpfen konnte. (RE)

Cecelie Hector
Cecelie Hector gewinnt die dt. Hochschulmeisterschaft in Freiburg (Archivbild)
16.05.2010
Cecelie Hector
wird deutsche
Hochschulmeisterin
Bereits 2009 kämpfte Cecelie Hector um diesen Titel. Ein Jahr später sollte sie ihn dann holen.
Eine lange Vorbereitungszeit, eine lange Anfahrt. – Cecelie zeigte Ehrgeiz und Leidenschaft, um in diesem Jahr wieder bei der Deutschen Hochschulmeisterschaft (DHM) mitmischen zu können. Neben dem Training bei uns nahm sie zusätzlich noch an der eigens von Marion Einsiedel ins Leben gerufenen und betreuten Hamburger Vorbereitungsgruppe teil, so dass am Ende eine gut vorbereitete, wirkliche Mannschaft den weiten Weg von der Hansestadt in den Breisgau antrat.

Ein Einsatz, der sich schlussendlich lohnen sollte. Da es im A-Turnier der DHM im Mittelgewicht (bis 75 kg) nur zwei Meldungen gab, kam es nur zu einem Kampf, bei dem es dafür aber um alles ging.

Cecelie traf in diesem Kampf auf die Aachener Studentin Sabine Töpker, die schon ein wenig mehr Ringerfahrung mitbrachte. Gegen Cecelie fand die großgewachsene Kämpferin dennoch auch mit ihren theoretischen Reichweitenvorteilen weder technisch noch durch Krafteinsatz ein probates Mittel. Am Ende überzeugte Cecelie das Kampfgericht mit entschlossener und komplexer vorgetragenen Angriffen, die auch zu mehr Treffern führten.

Mit dem verdienten Sieg sicherte sich Cecelie den Titel der Deutschen Hochschulmeisterin im Mittelgewicht. Ein toller Erfolg, den man als Lohn für hohen Trainingsfleiß und großen Einsatz sehen darf. Wir gratulieren! (RE)

Jan Schönmann
Jan Schönmann: Der erste Kampf gleich ein Sieg durch RSC

Jan Scönmann
Sieger im Ring: Zacharias Lojenburg freut sich über den Sieg
08.05.2010
Doppelsieg für Braun-Weiß:
Jan Schönmann und Zacharias Lojenburg gewinnen in Billstedt
Wieder einmal war Billstedt ein gutes Pflaster für die Boxer vom Kiez. Zwei Mal verließen die Kämpfer des BC Barracuda im FC St. Pauli den Ring als Sieger.
Drei Kämpfer hatten wir gemeldet, zwei haben immerhin einen Gegner bekommen. Allein für Maximilian Friese gab es an diesem Abend leider keinen passenden Kontrahenten, so dass er umsonst Wartezeit, Wiegen und ärztliche Untersuchung absolvierte.

Die Ansetzung der Kämpfe ergab, dass Jan Schönmann an diesem Abend als erster unserer beiden Boxer in den Ring sollte - unmittelbar gefolgt von Zacharias Lojenburg. Die dichte Aufeinanderfolge ermöglichte jedoch beiden eine gemeinsame Erwärmung.

Für Jan war es sein erster Kampf. Er trat im Halbschwergewicht bis 81 kg gegen den Luruper Boxer Valentin Liss an, der an diesem Tag seinen dritten Kampf bestritt. Von Beginn an wurde das Gefecht von beiden Kämpfern intensiv geführt und verlor auch in der zweiten Runde nicht an Geschwindigkeit. Der Ausgang schien noch gegen Ende der zweiten Runde völlig offen zu sein, zumal nicht alle Schlaghände von Jan ihren Weg ins Ziel fanden. Allerdings kam die entscheidende Rechte unseres Boxers schließlich dennoch ebenso ungehindert wie wirkungsvoll an das Kinn seines Gegners, so dass dieser zu Boden ging und zeitgleich mit dem Schluss der Runde wegen des Wirkungstreffers ausgezählt wurde. Wir meinen: Das war ein schöner Einstand und gratulieren Jan zum ersten Sieg.

Für den folgenden Kampf (ebenfalls im Halbschwergewicht) mussten wir nur von der blauen in die rote Ecke wechseln. Zacharias war von Maximilian trotz des vorzeitigen Sieges bereits an die Ecke geführt worden und startklar. Die Ansetzung der Kämpfe wies Zacharias in seinem dritten Kampf als Gegner Samir Mamedow vom BC Sportmann zu. Von der ersten bis zur letzten Runde zeigte Zacharias ein lupenreines, kluges Distanzboxen und zermürbte damit seinen kleineren, aber durchaus athletischen Gegner. Von allen Entfaltungsmöglichkeiten beraubt, gab es in den drei Runden im Prinzip ein vorherrschendes Bild: Zacharias beherrschte die Ringmitte und zwang seinen Kontrahenten von dort aus im Uhrzeigersinn von der einen Ecke in die nächste. Die Ruhe und Konsequenz wurde nach dem Schlussgong mit einem ungefährdeten Punktsieg belohnt.

Am Ende des Abends stand ein Doppelsieg unter dem Strich. Schön dabei nicht nur die Ergebnisse, sondern auch der Umstand, dass beide Kämpfer einen fairen und sauberen Kampfstil präsentierten. Nicht einmal mussten die Kampfrichter eine Regelwidrigkeit ermahnen. Der doppelte Erfolg der beiden braun-weißen Boxer sollte uns gut auf die Aufsteigsfeier der Fußballmannschaft am Folgetag einstimmen. (RE)

Hinweis: Diese beiden Kämpfe gibt es auf der Pfeil Videoseite zu sehen.

Alexander Riemann
Alexander Riemann siegreich im Faustgefecht
17.01.2010
Alexander Riemann
siegt bei der Boxmatinée
der SV Polizei
Zum 90jährigen Jubiläum lud die SV Polizei in die Haubachstraße ein. Trotz frostiger Minusgrade und der frühen Startzeit erreichte Alex schnell seine Betriebstemperatur.
Der morgendliche Blick aus dem Fenster ließ Befürchtungen aufkommen, ob Alex Gegner aus Bielefeld in NRW trotz des Schneefalls anreisen würde. Doch in Ostwestfalen hält man Wort, und so waren die Sportsfreunde aus Bielfeld pünktlich erschienen.

In der fair geführten Auseinandersetzung konnte Alex über alle drei Runden hinweg problemlos und ungefährdet das Geschehen gestalten. Vom ersten Gongschlag an dominierte Alex mit Leichtfüßigkeit und vielen Auslagenwechseln sowie einer hohen Schlagfrequenz den Kampf und ließ seinem Gegner Ogur Gök durch sein flexibles Boxen keine wirkliche Entfaltungsmöglichkeit. Konditionell konnte Alex sein Tempo und seine Intensität bis zum Schluss halten, so dass dem sich bereits deutlich abzeichnenden Sieg auch gegen Ende der Kampfzeit keine Gefahr mehr drohte.

Mit der gelungenen Vorstellung belohnte sich Alex im Trikot des BC Barracuda im FC St. Pauli für ein konsequentes Training. Vor diesem Hintergrund bedauern wir es sehr, dass Alex aus beruflichen Gründen Hamburg den Rücken kehren wird. Aber wir wünschen ihm an seiner neuen Wirkungsstätte alles Gute und sind uns sicher, weiter von ihm zu hören. (RE)
Lonsdale sponsort die Boxer des FC St. Pauli
Das aureos Sportstudio unterstützt die Boxer des FC St. Pauli
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